Welcome. Good you’re here. But there’s nothing to see.

ROFL?

Januar 7, 2010 at 6:08 pm, tagged .

Ich habe ein schlechtes Gewissen. Es heißt Mario.

Es trug sich zu an einem Donnerstag. Um genau zu sein war es der 30. Oktober 2008. Eigentlich sogar schon der 31. Oktober. Aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein. Jedenfalls fand ich mich, fanden wir uns relativ spät abends in meiner Lieblingsbar in Hamburg zu einem sogenannten Bodenabend ein. Das muss man nicht erklären, was das ist. Ist nämlich egal. Was man wissen muss: ein paar Leute aus der Agentur, ich und Käthe. Wie der Abend da so langsam dahin schritt und sich daran machte, der Nacht die Schicht zu übergeben, trank man also immer mehr und immer mehr. Irgendwann nahm die Menschendichte in der Bernsteinbar immer weiter ab. Bis irgendwann nur noch eine Hand voll Leute auf der Ledersofabank am Fenster saßen. Leider war unser Portemonaie auch irgendwie leer. Unsere Kehlen schrien aber nach mehr. Und hier fängt jetzt die Gewissensnummer an. Den einzig übrig gebliebenen Mann hinter der Bar fragte ich nun, wo denn nochmal der nächste EC-Automat wäre. Wir wollten ja noch weiter trinken. Und er entgegnete mir, dass es ja weit zu laufen sei und ich ihm einfach sagen sollte, was wir trinken wollten. Ich könne ihm das dann ja nächsten Donnerstag wieder geben. Da sei er immer da. Und sein Name sei übrigens Mario.

Ich fand Mario auf Anhieb super. Klar. Nachdem sich nun auch die restlichen drei Finger unserer Hand voll Menschen verabschiedet hatten, saßen irgendwann nur noch Käthe und ich auf dem Sofa. Und Mario. Mit Mario tranken wir also weiter, holten uns nochmal Zigaretten aus dem Automaten vor der Bar. Und saßen bis es langsam morgen wurde, eine Frau wie wahnsinnig ein verlorenes Tütchen Gras auf dem Boden der Bar suchte und wir Mario irgendwann Feierabend machen ließen und durch das leicht heller werdende Dunkel zu Käthe marschierten. Um dort noch mindestens ein paar Stunden vor der Tür und in der Kälte zu hocken. Es war eine tolle Nacht. Vor allem, weil es eben zum Anfang von Käthe und mir gehört und alles, was daraus noch werden sollte.

Und es war auch die letzte Nacht, in der ich Mario gesehen habe. Denn ich habe es einfach vergessen, donnerstags einfach mal wieder in die Bernsteinbar zu gehen und es ihm zurück zu geben. Dabei gehörte er doch, ohne es zu wissen, zu unserem Anfang. Irgendwann später merkte ich auch, warum mir Mario damals so bekannt vor kam. Er heißt nämlich nicht nur Mario sondern auch Cullmann. Oder auch DJ Coolmann. Für alle, die damit jetzt nichts anfangen können. Er ist der erste unten im Video. Der, der nicht Tobi, Bo oder Marcnesium ist. Deshalb heißt mein kleines, schlechtes Gewissenseit dem 31. Oktober also Mario. Und ich trage es mit mir rum. Manchmal nörgelt es auch. Wenn ich an den Anfang in Hamburg denke. Und den Hafen. Und sehr viele Nächte ohne viel zu wenig Schlaf.

Am Wochenende in der Bernsteinbar hat sich Mario auch wieder gemeldet. Nicht in echt. Sondern in meinem Kopf. Deshalb: Mario, der echte jetzt, wenn du mal nach Berlin kommst, dann melde dich. Wir gehen hier was trinken und diesmal geht es auf mich. In Berlin kommt man damit auch ein bisschen weiter als in Hamburg.

November 9, 2009 at 12:41 pm, tagged .

Hamburg Transenstrich 2009?

Du kleine Sau. Du schmutziges, kleines Dreckstück. Lohne in Niedersachsen, da ist es ruhig, denkt man. Aber dann straft einen das Internet immer wieder aufs Neue Lügen. Nichts mit weiten, grünen Wiesen, Kühen und bravem Familienleben. Auch im tiefsten Norden haben Swingerclubs in die Fachwerkhäuser Einzug gehalten. Und wem der Beischlaf mit Knut’s Frau nicht mehr reicht, der guckt mal, was das Internet so hergibt. Gott sei Dank hat man ja Ewe-Tel und kann mal schnell bei Google gucken. Muddi wird’s schon nicht merken.

Nanana. Tut sie doch. Und pfui. Schäm dich. Während Muddi die Kinder ins Bett bringt, guckt Vaddi mal schnell, was Hamburg so an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Und zwar ziemlich zielgerichtet und genau danach. Was würde nur der Dorfpfarrer dazu sagen? Dreimal das Vaterunser und 10 Euro in den Klingelbeutel. Aber damit du nicht umsonst gekommen bist, falls du je wieder kommst, dann ist das folgende Bild ganz allein für dich. Wenn du einen Laptop hast nimm ihn mit in die Porzellanzelle.

Und ja, mich hat es auch erst irritiert, dass man mit den Suchworten “Hamburg Transenstrich 2009″ auf diese Seite kommt. Um genau zu sein, sogar über die erste Seite der Suchergebnisse. Aber wer denkt schon an kleine, schmutzige Fummelbauern aus Lohne, wenn er das hier schreibt. Amen.

September 15, 2009 at 3:58 pm, tagged WTF?.

The trouble with Deutsch.

So this is one of the new NIKE films for their “Make the difference” campaign. Starring Franck Ribery of Bayern Munich. A good film. Have a look at the original version:

Problem is that the German version is horrible. The voice over destroys the whole atmosphere. The tonality is absolutely wrong. NIKE is not ironic. NIKE is epic. And another thing that you might notice (if you speak German) is that they tried to translate the original voice over nearly word for word. Most times that doesn’t really make sense. You should say the same without actually copying every word. A poor job here, honestly. Could have been much better. Have a look yourself:

September 2, 2009 at 5:35 pm, tagged Advertising, .

Old and gold.

Haven’t heard this song in a long time and found it because I was flicking through some old music videos from another band. I think I first heard the song while doing my civil service. Back in the days my boss gave it to me as part of a mixtape. And I still find it to be one of the best songs of the Goldene Zitronen. Just have a look.

at 11:54 am, tagged Music.

Fifteen damn good years.

There were people I met that got quite sad about their favourite band quitting. They were melancholic and sad. And I always thought: They were just a fucking band, get on with your lives, sad badsterds. Now since today I’m officially in the club of those melancholic fools. Noel has left oasis and therefore there is no oasis anymore. It’s sad on one hand because they were a part of my youth (now if that doesn’t sound pathetic, what does?) and were the biggest band in the world. On the other hand I bet Noel will be walking the solo path and, as he is the heart and soul of oasis, that’s quite a good end for me then. The band is gone, the most important part of it stays. So till then, here is just Noel and one of his greatest anthems.

August 29, 2009 at 1:08 pm, tagged Music, , .

Shut up, honeys.

Sorry but I got really annoyed with all that Russian spammers. So no more comments here. Simply send me an email from now on. If you don’t have it, well, that’s shit then, isn’t it?

August 10, 2009 at 11:51 am, tagged .

« Previous Entries